Akkordeon      Keyboard     Klavier

Das Akkordeon

Lehrerin: Beate Tuisel

Unterricht: Einzel- oder Gruppenunterricht bis 3 Personen

Leihinstrumente: vorhanden

Alter: 6-100 Jahre


Seit vielen Jahren ist das Akkordeon ein ausgesprochen beliebtes Instrument in der Volksmusik. Es lässt sich leichter transportieren als ein Klavier und ist auch nicht wie das Keyboard auf Strom angewiesen. Darüber hinaus lassen sich anders als z.B. auf der Gitarre relativ leicht Melodien und Begleitungen gleichzeitig spielen, so dass - auch wenn das Akkordeon zur Zeit ein wenig aus der Mode zu kommen scheint - sich dieses Instrument sehr vielseitig einsetzen lässt. Dabei beschränken sich die Einsatzgebiete nicht auf die volkstümliche Musik, denn auch in der konzertanten Musik hat das Akkordeon einen festen Platz. Von der Renaissance über Barock und Klassik bis hin zur Moderne reicht die Literatur, die sich auf dem Akkordeon spielen lässt. An der Musikschule können alle Bereiche und Spielweisen erlernt werden.

Steffen Molderings

Das Keyboard

Lehrer: Wolfgang Berkel, Adalbert Lamich, Gotthart Mohrmann

Unterricht: Einzel- oder Gruppenunterricht bis 4 Personen

Leihinstrumente: vorhanden

Alter: 6-100 Jahre


Nimmt man den Namen wörtlich, so sind hiermit eigentlich alle Instrumente gemeint, bei denen der Musizierende über Tastenbewegungen dem Instrument die gewünschten (oder manchmal auch unerwünschten) Töne zu entlocken vermag (Klavier, Cembalo, Orgel, etc.). Trotzdem hat sich in den vergangenen 15 Jahren dieser Name für eine bestimmte Art von Tasteninstrumenten im Volksmund eingebürgert, deren grundsätzliche Merkmale ich hier im folgenden verständlich machen möchte.

Das "Keyboard" erzeugt im Gegensatz zu den traditionellen Instrumenten seine Klänge auf elektronische Weise, so dass hier also keine schwingenden Seiten (wie beim Klavier, Gitarre, etc.) die Töne produzieren und diese dann durch einen jedem Instrument eigenen Resonanzkörper verstärkt werden (daher das Loch in der Gitarre!), sondern natürliche Instrumente (oder allgemein Klänge) aber auch neue, in der Natur nicht vorkommende Klänge gespeichert worden sind. Bei der Erfindung des elektronischen Musikinstrumentes (etwa 1965) hatte man nicht an eine Nachbildung von Naturklängen gedacht, sondern wollte ein Instrument schaffen, welches bis dahin ungehörte Klänge hervorbrachte, die jederzeit und auf vielfältige und phantasievolle Weise neu gestaltet werden konnten. Diese Instrumente hörten und hören i.a. auf den geläufigen Namen "Synthesizer", wodurch die beschriebene Möglichkeit, eine Synthese verschiedener Klänge zu erzielen, zum Ausdruck kommen soll. In manchen heutigen Keyboards sind auch einige dieser Funktionen zur Klangformung integriert. Hinzu kommt noch, dass sich heute bei fast allen Keyboards die Möglichkeit bietet, mehrere von ihnen über Kabel (sog. MIDI-Kabel) zu verbinden und von einem Keyboard aus die Klänge der anderen ebenfalls zu erzeugen, also fernzusteuern (!). Wir hören täglich Musik, die auf Keyboards komponiert und arrangiert wurde (die Tagesschau-Titelmelodie ist im Grunde ein Bestseller), da diese längst zum Universalwerkzeug vieler Komponisten geworden sind.

Eine andere Vielfalt findet sich auch beim Spiel mit einem Keyboard wieder, denn es ist sein ureigenstes Merkmal, gleichzeitig eine große Anzahl von verschiedenen Klängen und Rhythmen bereitzustellen und somit nicht nur als Teil eines Ensembles, sondern als Ensemble selber zu musizieren. Dennoch bieten sich viele Möglichkeiten an, mit weiteren Musikern gemeinsam "Musik zu machen". Gerade die Kombination mit anderen Instrumenten sollte für den Musikschüler von großem Interesse sein, um auch die unterschiedlichen Sichtweisen anderer Instrumentalisten kennenzulernen und zu respektieren.

Das Erlernen des Keyboardspiels bringt den Schülern zwar ein relativ schnelles Erfolgserlebnis, da dieses Instrument mit teilweise automatischen Begleitfunktionen ausgestattet ist. Doch um die o.g. Möglichkeiten genießen zu können, ist auch hierfür ein regelmäßiges und intensives Üben notwendig.

Wolfgang Dillmann

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Das Klavier

Lehrer/innen: Jolanta Chmielniak, Elke Molderings, Annegret Pfaff, Friedrich Thiemann

 

Unterricht: Einzel- oder Gruppenunterricht bis 2 Personen

Leihinstrumente: nicht vorhanden

Alter: 6-100 Jahre

88 Tasten, Bass- und Violinschlüssel, rechte Hand spielt etwas anderes als die linke Hand ... das werde ich schon lernen ...!

Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene melden sich an der Musikschule zum Klavierunterricht an, da sie viel Spaß am Ertasten, am Hören und an der Bewegung haben.

Auf dem von Bartolomeo Cristofori im Jahr 1709 entwickelten Instrument lassen sich durch verschiedene Anschlagsarten nicht nur farbenreiche Klänge erzeugen, sondern auch Lieder begleiten, improvisieren oder mit anderen Instrumentalschülern zusammen musizieren. Die Werke für das Klavier sind "viel-seitig" und führen uns durch alle Epochen.

Anke Taenzler / Friedrich Thiemann